Pressemitteilung

UmweltBank im dritten Quartal 2026 mit verbesserter Profitabilität und starkem Kreditneugeschäft

  • UmweltBank erzielt positives Ergebnis vor Steuern in Höhe von 5,3 Mio. Euro in den ersten neun Monaten 2026
  • Starkes Kreditneugeschäft von über 320 Mio. Euro seit Jahresbeginn realisiert
  • Marke von 10.000 Girokonten überschritten (Q3 2025: ~1.700)
  • Gesamtkapitalquote mit rd. 16,9 % unverändert gegenüber dem Jahresultimo 2025
  • Erfolgreiches Kostensenkungsprogramm reduziert Verwaltungsaufwand im dritten Quartal auf 15,2 Mio. Euro - niedrigster Quartalswert in den vergangenen zwei Jahren

Die UmweltBank hat allein im dritten Quartal 2026 ein Ergebnis vor Steuern von 3,1 Mio. Euro erzielt und lag damit deutlich über den Ergebnisbeiträgen der beiden Vorquartale (Q1 2026: 0,2 Mio. Euro; Q2 2026: 1,9 Mio. Euro). Unter dem Strich verzeichnete die Bank somit nach den ersten neun Monaten 2026 ein Ergebnis vor Steuern von 5,3 Mio. Euro. „Nachdem das Vorjahr noch stark von Sondereffekten geprägt war, machen wir 2026 deutliche Fortschritte bei der operativen Profitabilisierung der UmweltBank und haben im dritten Quartal Monat für Monat ein positives Ergebnis vor Steuern von rund 1 Mio. Euro erzielt“, kommentiert Dietmar von Blücher, Sprecher des Vorstands der UmweltBank.

Bild zeigt die Holz-Kreditkarte der UmweltBank vor einem grünen Hintergrund

Marke von 10.000 Girokonten überschritten

Das Privatkundengeschäft entwickelte sich im dritten Quartal 2026 trotz des merklich gestiegenen Wettbewerbs stabil. So lag die Kundenzahl mit rund 194.000 auf dem Niveau der beiden Vorquartale. Per 30. September 2026 lagen die Privatkundeneinlagen bei 3,7 Mrd. Euro, nach 4,3 Mrd. Euro zum Jahresende 2025. Der Rückgang ist überwiegend auf auslaufende Sonderkonditionen bei Tagesgeldkonten zurückzuführen. Erfreulich ist weiterhin die hohe Nachfrage nach dem Girokonto der UmweltBank. Gegenüber dem Vorjahresquartal konnte die Zahl der Konten von 1.700 auf nun über 10.000 gesteigert werden.

Das Kundendepotvolumen stieg in den ersten neun Monaten des Jahres um rund 50 Mio. Euro, von 556 Mio. Euro auf 605 Mio. Euro. Im gleichen Zeitraum legte das Volumen der hauseigenen aktiven Fonds und ETFs von rd. 290 Mio. Euro um 24 % auf rd. 361 Mio. Zu diesem Anstieg trugen auch die drei Ende Juli 2026 gelisteten Europa-ETFs (Artikel-9-Produkt gemäß SFDR) bei. Mit den neuen ETFs können Anlegerinnen und Anleger gezielt in Aktien (ISIN: LU3401048544), Staatsanleihen (ISIN: LU3401048460) und Unternehmensanleihen (ISIN: LU3401048387) im europäischen Raum investieren. Das deutlich erweiterte Spektrum an Artikel-9-Fonds bildet die Basis für die Einführung des ab 1. Januar 2027 geplanten Altersvorsorgedepots sowie die für das Frühjahr 2027 geplante Vermögensverwaltung.

Starkes Neukreditgeschäft unterstützt durch solide Gesamtkapitalquote von rund 16,9 %

Im Kreditgeschäft bleibt die Nachfrage im Bereich der erneuerbaren Energien und nach Immobilienfinanzierungen weiterhin hoch. Insgesamt konnte die Bank in den ersten neun Monaten des Jahres Kredite mit einem Volumen von rund 324 Mio. Euro vergeben – mehr als vier Mal so viel wie im Vorjahreszeitraum (Q3 2025: 73 Mio. Euro). Insgesamt plant der Vorstand für das Jahr 2026 mit einem Neukreditvolumen in Höhe von 450 Mio. Euro. Die für das Kreditgeschäft wichtige Gesamtkapitalquote lag zum 30. September 2026 bei 16,9 % und liegt damit deutlich über den aufsichtlichen Anforderungen in Höhe von rund 15 %.

Ergebnis und Ausblick

Der Verwaltungsaufwand lag in den ersten neun Monaten 2026 insgesamt mit 46,4 Mio. Euro rd. 10 % unter dem Vorjahreswert von 51,6 Mio. Euro. Dabei lagen die Personalkosten mit 25,8 Mio. Euro durch Neueinstellungen und Gehaltsanpassungen über dem Vorjahreswert von 21,9 Mio. Euro. Aufgrund gesunkener Kosten für externe Beratung und weiterer Einsparungen konnte der andere Verwaltungsaufwand zum 30. September 2026 hingegen um 30 % gegenüber dem Wert des Vorjahres reduziert werden. Die Gesamterträge beinhalten im Gegensatz zu den Vorjahren keine signifikanten Sondererträge und lagen somit in den ersten neun Monaten 2026 bei 51,7 Mio. Euro (nach 60,7 Mio. Euro per 30.09.2025). Unter dem Strich steht in den ersten neun Monaten 2026 ein positives Ergebnis von 5,3 Mio. Euro. Weiterhin ist für das Geschäftsjahr 2026 mit einem Ergebnis vor Steuern am unteren Ende der prognostizierten Bandbreite (12,5 bis 17,5 Mio. Euro) zu rechnen.

Die UmweltBank wird am 10. Dezember 2026 die strategische Ausrichtung bis 2031 kommunizieren.

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