Freundlicher Mann mit gestreiftem Hemd steht vor unscharfem Gebäude. Im Vordergrund sind Blumen zu sehen.

Investieren lernen

Schritt für Schritt zum ersten Wertpapier

Sie wollen Ihr Geld sinnvoll anlegen, haben aber noch keine Erfahrung mit Wertpapieren? Hier bekommen Sie die notwendigen Informationen, und zwar Schritt für Schritt – von den Basics bis zum Kauf Ihres ersten Wertpapiers.

Diese Seite ist eine Marketingmitteilung.

Ihre Anlagemöglichkeiten mit Wertpapieren

Bevor Sie mit dem Investieren starten, lohnt sich ein Blick auf die verschiedenen Anlageformen. Überlegen Sie sich, wie Ihr persönliches Depot aussehen soll und welche Strategien zu Ihren Zielen und Ihrer Risikobereitschaft passen.

ETFs: breit gestreut und kostengünstig

Exchange Traded Funds, kurz ETFs, sind Fonds, die passiv einen Index nachbilden. Ein Index ist ein virtueller Korb von Wertpapieren. Dementsprechend entwickeln sich ETFs in der Regel sehr ähnlich wie der zugrunde liegende Index, können jedoch aufgrund von Kosten und Struktur leicht davon abweichen. Zum Beispiel bündelt ein DAX-ETF Aktien von allen Unternehmen, die im Deutschen Aktienindex (DAX) enthalten sind. Steigt oder fällt der DAX, entwickelt sich ein entsprechender ETF in der Regel ähnlich, kann jedoch aufgrund von Kosten und Struktur davon abweichen.

ETFs eignen sich besonders für Anlegende, die breit gestreut, kostengünstig und langfristig investieren möchten, ohne sich täglich mit einzelnen Aktien beschäftigen zu müssen.

 

Fonds: aktiv verwaltete Geldanlage

Investmentfonds bündeln, wie auch ETFs, das Kapital vieler Anlegerinnen und Anleger. Im Gegensatz zu ETFs, die einen Index nachbilden, wird das Fondsvermögen aktiv von einem Fondsmanagement in verschiedene Wertpapiere investiert. Diese Anlageform kann für Anlegerinnen und Anleger geeignet sein, die Anlageentscheidungen nicht selbst treffen möchten. Dafür fallen in der Regel höhere Gebühren an als beispielsweise bei ETFs.

Aktien: direkt an Unternehmen beteiligt

Mit Aktien erwerben Sie Anteile an einzelnen Unternehmen. Steigt der Unternehmenswert oder werden Dividenden ausgeschüttet, profitieren Sie direkt davon.

Aktien bieten Renditechancen, sind jedoch auch mit entsprechenden Risiken und Kursschwankungen verbunden. Sie erfordern ein gewisses Interesse an wirtschaftlichen Entwicklungen und Unternehmen. Da Einzelaktien stärkeren Schwankungen unterliegen, ist ein bewusster Umgang mit Risiken wichtig, und es kann auch zu Verlusten des eingesetzten Kapitals kommen.

Wer Aktien erwirbt, sollte sich intensiver und regelmäßig mit einzelnen Firmen beschäftigen. Dann können Aktien eine sinnvolle Ergänzung zu einem bereits diversifizierten Portfolio sein. 

 

Anleihen: solide Basis

Anleihen sind festverzinsliche Wertpapiere, mit denen Unternehmen oder Staaten Fremdkapital aufnehmen. Anlegende leihen dem Herausgebenden also über einen festgelegten Zeitraum Geld, erhalten im Gegenzug regelmäßige Zinszahlungen und am Ende der Laufzeit den geliehenen Betrag zurück.

Anleihen bieten in der Regel regelmäßige Zinszahlungen. Ihr Risiko hängt insbesondere von der Bonität des Emittenten, der Entwicklung des Zinsniveaus sowie der Restlaufzeit ab. Kursverluste bis hin zu Verlusten des eingesetzten Kapitals sind möglich

Wer Wert auf Stabilität legt und sein Portfolio bewusst ausgleichen möchte, kann einen Blick auf diese Anlageform werfen.

Zertifikate und Hebelprodukte – nur für Erfahrene

Zertifikate und Hebelprodukte sind komplexe Finanzinstrumente und können sowohl überdurchschnittliche Gewinne, aber auch sehr hohe Verluste bis hin zum Totalverlust bringen. Daher eignen sie sich ausschließlich für erfahrene Anlegerinnen und Anleger, die die Funktionsweise des jeweiligen Produkts genau verstehen und gezielt Risiken eingehen möchten.

Wie viel Rendite ist drin?

Beispielrechner für Ihr Investement

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Rendite Jahre Jahr

40.200,00 € Eingezahlt 12.987,10 € Wertzuwachs
53.187,10 € Endkapital

Einfache Portfolioregel für Einsteigerinnen und Einsteiger

Eine bewährte Faustregel kann beim Einstieg in das Thema Wertpapiere helfen:
„100 minus Lebensalter“ = Anteil an risikoreicheren Anlagen (z. B. ETFs oder Aktien).
Der übrige Prozentsatz kann dann in sichere Anlageformen wie Festgeld oder Tagesgeld investiert werden.

Diese Regel kann ein guter Ausgangspunkt sein, ersetzt aber keine individuelle Planung und Bewertung der eigenen Risikobereitschaft. Entscheidend sind Ihre persönliche Situation und Ihre finanziellen Ziele. Grundsätzlich gilt: Je höher die Renditechance, desto größer auch das Risiko.

 

Nachhaltig investieren – ja oder nein?

Immer mehr Menschen möchten ihr Geld so anlegen, dass es nicht nur Rendite bringt, sondern auch positiv wirkt. Nachhaltige Fonds und ETFs fördern verantwortungsbewusstes Wirtschaften.

Hier kann man eine bewusste Entscheidung treffen: Sie können Ihr Portfolio klassisch starten und später nachhaltige Produkte ergänzen. Wichtig ist, dass Ihre Anlage zu Ihnen und Ihren Werten passt.

 

Fazit

Der Einstieg in die Welt der Geldanlage ist einfacher, als viele denken. Mit einem klaren Plan, einem ausgewogenen Verhältnis von Risiko und Sicherheit und einem langfristigen Ansatz behalten Sie die Kontrolle über Ihr Vermögen.

Ob Sie lieber einem Fondsmanagement die Auswahl überlassen oder selbst aktiv werden – wichtig ist vor allem eines: Beginnen Sie bewusst, strukturiert und mit einem Ziel vor Augen. Jeder noch so kleine erste Schritt ist ein Schritt in Richtung finanzieller Freiheit.

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