Finanzwissen Fondssparen

ETF-Sparplan

Vermögensaufbau mit Berücksichtigung von ESG-Kriterien

Marketingmitteilung

Ein ETF-Sparplan ermöglicht es, bereits mit kleineren monatlichen Beträgen schrittweise Kapital in breit gestreute Indexfonds (ETFs) anzulegen. Durch regelmäßige Einzahlungen nutzen Anlegende Kursschwankungen flexibel aus und bauen über längere Zeiträume hinweg Eigenkapital auf. Doch wie funktioniert ein ETF-Sparplan im Detail, welche Chancen und Risiken bringt er mit sich und worauf ist bei der Auswahl zu achten?

Was ist ein ETF-Sparplan?

Ein ETF (Exchange Traded Fund) ist ein börsengehandelter Indexfonds, der die Wertentwicklung eines festgelegten Finanzindexes – wie des DAX oder des MSCI World – passiv nachbildet. Indizes fassen die Kursentwicklung ausgewählter Aktiengesellschaften zusammen.

Durch die breite Streuung (Diversifikation) über mehrere Titel, Branchen und Länder hinweg – beim MSCI World über zahlreiche weltweite Unternehmen – verteilt sich das marktbedingte Verlustrisiko im Vergleich zu einer Anlage in Einzelaktien. Anders als bei aktiv gemanagten Fonds wählt kein Fondsmanagement die Titel manuell aus; investiert wird automatisiert nach den Vorgaben des jeweiligen Index.

Ein ETF-Sparplan automatisiert den Kauf dieser Fondsanteile: Über eine festgelegte Sparrate (z. B. monatlich) bucht das kreditgebende Institut den Betrag vom Verrechnungskonto ab und erwirbt entsprechende Anteile oder Bruchteile von Anteilen des gewählten ETFs zum jeweiligen Tageskurs.

Vorteile und Merkmale eines ETF-Sparplans

  • Einfache Abwicklung: ETF-Sparpläne lassen sich bei Kreditinstituten oder Online-Brokern mit wenigen Schritten digital einrichten. Die Ausführung der festgelegten Sparrate erfolgt automatisch zum gewählten Stichtag.
  • Hohe Flexibilität: Die Sparrate lässt sich in der Regel jederzeit anpassen, reduzieren oder aussetzen. Auch Einmalzahlungen oder die Löschung des Sparplans sind flexibel möglich.
  • Geringere laufende Kosten: ETFs weisen im Vergleich zu aktiv gemanagten Publikumsfonds meist deutlich niedrigere Gesamtkostenquoten (Total Expense Ratio, TER) auf, da kein aktives Fondsmanagement bezahlt werden muss.2
  • Breite Risikostreuung (Diversifikation): Durch die Abbildung eines Index verteilt sich das Anlagekapital auf eine Vielzahl von Unternehmen und Branchen. Dies verringert das Einzeltitelrisiko gegenüber einer Direktanlage in einzelne Aktien.
  • Berücksichtigung von ESG-Kriterien: Es stehen ETFs zur Auswahl, deren zugrunde liegende Indizes nach definierten Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien (ESG) oder gemäß der EU-Offenlegungsverordnung (SFDR Artikel 8 oder 9) gefiltert sind.
  • Potenzial für langfristigen Vermögensaufbau: Durch die Wiederanlage von Erträgen (Thesaurierung) sowie die regelmäßige Ausführung über längere Zeiträume hinweg nutzen Anlegende den Zinseszinseffekt. Über den Cost-Average-Effekt werden bei schwankenden Kursen automatisch unterschiedlich viele Anteile erworben.

Wie funktioniert der Cost-Average-Effekt (Durchschnittskosteneffekt)?

Bei einem ETF-Sparplan investieren Sie in regelmäßigen Abständen (z. B. monatlich) einen festen Geldbetrag. Da die Kurse von Fondsanteilen schwanken, erwerben Sie bei niedrigen Kursen automatisch eine höhere Stückzahl an Anteilen oder Anteilsbruchteilen für Ihre Sparrate, während Sie bei höheren Kursen entsprechend weniger Anteile kaufen.

Über einen längeren Anlagehorizont hinweg ergibt sich dadurch ein geglätteter Durchschnittspreis pro Anteil. Der Effekt verhindert, dass das gesamte Kapital zu einem mathematisch ungünstigen Höchstkurs angelegt wird.

Sparen mit ETFs: Beispielrechnung

Wie viel Vermögen lässt sich langfristig mit einem Sparplan ansammeln? Mit unserem Rechner finden Sie es heraus. Geben Sie einfach an, wie viel Sie einmalig und/oder regelmäßig einzahlen möchten. Der Fondssparplan-Rechner zeigt Ihnen dann, wie viel Sie insgesamt investiert haben und welchen Ertrag Sie mit Ihrer angenommenen Rendite obendrauf erhalten würden.

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Rendite Jahre Jahr

40.200,00 € Eingezahlt 12.987,10 € Wertzuwachs
53.187,10 € Endkapital

Die obenstehende Beispielrechnung beschreibt einen möglichen Wertzuwachs und beruht auf einer von Ihnen angenommenen Wertentwicklung nach Abzug der Fondskosten. Die von Ihnen angenommene Rendite kann sich aufgrund von Steuern und Gebühren verringern. Der zukünftige Ertrag der Fondsanlage ist nicht exakt bestimmbar und kann je nach Börsenentwicklung höher oder niedriger ausfallen. Der Wert der Fondsanlage kann auch dauerhaft und sehr deutlich unter den eingezahlten Beiträgen liegen. Auch steuerliche Aspekte bleiben unberücksichtigt. Die Beispielrechnung (Berechnung ohne Garantie) ist keine Anlageberatung (i.S.d. § 2 Abs. 8 Satz 1 Nr. 10 WpHG) und ersetzt diese auch nicht.

Wie wähle ich den passenden ETF?

Bei der Entscheidung für einen ETF sollten Anlegende die folgenden Kennzahlen und Produktmerkmale prüfen:

  • Breite Risikostreuung (Diversifikation): Ein ETF sollte das Kapital über verschiedene Branchen, Regionen und Unternehmen verteilen, um Verlustrisiken einzelner Werte zu reduzieren.
  • Produktkosten: Je niedriger die Total Expense Ratio (TER), also die laufenden Kosten des ETFs, desto geringer sind grundsätzlich die laufenden Fondskosten. Zusätzlich können fondsinterne Transaktionskosten für Käufe und Verkäufe anfallen. Bei klassischen, passiven Index-ETFs fallen in der Regel keine performanceabhängigen Gebühren an.
  • Ertragsverwendung (ausschüttend vs. thesaurierend):
    • Ausschüttende ETFs zahlen Dividenden und Zinserträge regelmäßig auf das Verrechnungskonto aus.
    • Thesaurierende ETFs legen Erträge direkt wieder im Fondsvermögen an, was den Zinseszinseffekt stärkt.
  • Berücksichtigung von ESG-Kriterien: Wer ökologische, soziale oder Governance-Aspekte einbeziehen möchte, wählt Produkte, die nach SFDR Artikel 8 (Berücksichtigung von ESG-Merkmale) oder Artikel 9 (konkretes nachhaltiges Anlageziel) klassifiziert sind.
  • Volatilität (Schwankungsintensität): Die Volatilität misst die historischen Kursabweichungen des ETFs über einen bestimmten Zeitraum. Eine höhere Volatilität bedeutet stärkere Wertschwankungen nach oben und unten.
  • Währungsrisiko: Notiert der zugrunde liegende Index oder die Fondswährung in einer Fremdwährung (z. B. US-Dollar), können Wechselkursschwankungen den Ertrag in Euro positiv wie negativ beeinflussen.

Investieren nach ESG-Kriterien mit der UmweltBank

Unternehmen, die ökologische, soziale und Governance-Kriterien (ESG) in ihre Unternehmensführung integrieren, richten ihre Geschäftsmodelle auf langfristige Herausforderungen wie den Klimawandel oder Ressourchenschonung aus. Fachanalysen (z. B. von PwC Deutschland3) belegen, dass die Berücksichtigung von ESG-Faktoren bei Investitionsentscheidungen an Bedeutung gewinnt und institutionelle wie private Anlegende entsprechende Kapitalanlagen verstärkt nachfragen4.

ETFs mit ESG-Fokus bieten die Möglichkeit, das Portfolio gezielt an strengeren ökologischen und sozialen Filterkriterien auszurichten.

Der UmweltBank UCITS ETF - Global SDG Focus ist gemäß Artikel 9 der EU-Offenlegungsverordnung (SFDR) eingestuft. Das bedeutet, dass der Fonds ein konkret definiertes, nachhaltiges Investitionsziel verfolgt. Der zugrunde liegende Index wählt gezielt Unternehmen aus, die einen Beitrag zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs) leisten sollen, und wendet dabei strikte Ausschlusskriterien (z. B. Ausschluss von fossilen Brennstoffen oder Rüstungsgütern) an.

UmweltBank ETF - Global SDG Focus

Fonds der UmweltBank

UmweltBank ETF - Global SDG Focus

ISIN: LU2679277744

Produktart

Aktien-ETF, thesaurierend

FNG-Siegel

Risikoindikator

4 von 7

Kosten

Optimale Sparrate für einen ETF-Sparplan: Welcher Betrag ist sinnvoll?

Die passende Sparrate richtet sich nach den persönlichen finanziellen Verhältnissen (Einkommen, Ausgaben und Notgroschen) sowie den individuellen Anlagezielen. Einen pauschalen Festbetrag gibt es nicht, jedoch dienen folgende Orientierungspunkte als Leitfaden:

  • Einstieg ab geringen Beträgen: Viele Kreditinstitute und Online-Broker bieten Sparpläne ab 1, 10 oder 25 Euro pro Monat an. Auch kleine Beträge unterstützen den gewohnheitsmäßigen Vermögensaufbau.
  • Finanziellen Puffer sicherstellen: Vor dem Beginn eines Sparplans sollte ein Notgroschen (üblicherweise 3 bis 6 Nettomonatsgehälter) auf einem täglich verfügbaren Tagesgeldkonto aufgebaut sein, um unvorhergesehene Ausgaben abzudecken.
  • Grundsatz der Fristenkongruenz: In einen Aktien-ETF sollte nur Kapital investiert werden, das mittel- bis langfristig (Richtwert: mindestens 10 bis 15 Jahre) nicht für den laufenden Lebensunterhalt oder anstehende größere Anschaffungen benötigt wird.
  • Faustregel zur Sparquote: In der Praxis orientieren sich viele Anlegende an einer Richtquote von 10 % bis 20 % des monatlichen Nettoeinkommens für die langfristige Kapitalanlage, angepasst an die persönliche Belastbarkeit.

So starten Sie einen ETF-Sparplan bei der UmweltBank

Der Weg zu Ihrem ersten ETF-Sparplan ist einfach:

1

Depot eröffnen

Mit wenigen Klicks können Sie bei der UmweltBank ein Depot eröffnen.

2

Monatlichen Sparbetrag festlegen

Schon ab 10 Euro können Sie starten. Auch kleine Summen können langfristig große Unterschiede machen!

3

Sparplan aktivieren

Sobald der Sparplan eingerichtet ist, wird Ihr Sparbetrag automatisch regelmäßig, z. B. monatlich, investiert.

Fazit: Schritt für Schritt zum individuellen Anlageziel

Ein ETF-Sparplan bietet eine strukturierte Möglichkeit, über längere Zeiträume hinweg Kapital aufzubauen. Durch regelmäßige Sparraten und die breite Streuung über Branchen und Regionen hinweg lässt sich das anlagespezifische Risiko im Vergleich zu einer Direktanlage in Einzelaktien verringern.

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