Häufige Fragen zum Projekt

Nachhaltige Geldanlagen und die Finanzierung nachhaltiger Projekte werden von der Bevölkerung zunehmend wahrgenommen und nachgefragt. Die UmweltBank wächst daher seit vielen Jahren kontinuierlich, so dass unser jetziger Standort am Laufertorgraben nicht mehr ausreichend Platz für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bietet.

Daher haben wir einen neuen Standort in unserer Heimatstadt Nürnberg gesucht, den Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Fahrrad und ÖPNV gut erreichen können. Zudem war es uns wichtig, für den Neubau eine bereits erschlossene Fläche zu nutzen und Flächenverbrauch zu vermeiden. Das ehemalige GfK-Gelände am Nordwestring erfüllt alle diese Voraussetzungen und bietet die Chance, durch eine nachhaltige Neuplanung Mehrwerte für die Menschen im Nürnberger Norden zu schaffen.

Das Ziel der UmweltBank ist es, an ihrem neuen Firmensitz moderne, zukunftsweisende und kommunikationsfördernde Arbeitswelten mit hoher Flexibilität für unterschiedlichste Anforderungen zu schaffen. Geplant ist ein Gebäude nach hohen ökologischen Standards mit praktizierter und sichtbarer Nachhaltigkeit.

Dazu hat die UmweltBank einen europaweiten Architektur-Wettbewerb für das Bauvorhaben veranstaltet. Bei der Prämierung im Oktober 2020 spielten insbesondere ökologische Aspekte eine wichtige Rolle, etwa der Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen und erneuerbaren Energien sowie die Kreislauffähigkeit der verwendeten Baustoffe. Die Pressemeldung zum Ergebnis finden Sie hier.

Der Baubeginn für das neue Firmengebäude der UmweltBank im Nordosten des Geländes erfolgt voraussichtlich im Frühjahr 2022, die Fertigstellung ist für das Jahr 2024 geplant.

Das UmweltQuartier befindet sich derzeit noch in der Rahmenplanung. Ziel ist es, ein nachhaltiges und lebenswertes Stadtquartier nach hohen ökologischen und sozialen Standards zu errichten. Geplant sind unter anderem sozialer und bezahlbarer Wohnraum sowie Wohnraum für Studenten, eine Kita, Gewerbe und großzügige, öffentlich zugängliche Spiel- und Grünflächen. Hinzu kommen verschiedenen Gemeinschafts- und Veranstaltungsräumen sowie ein Quartiersmanagement, um das soziale Miteinander im UmweltQuartier aktiv zu beleben. Ein autoarmes, auf Radfahrer, E-Mobility und Car-Sharing ausgerichtetes Mobilitätskonzept sorgt zusätzlich für Ruhe, eine verminderte Schadstoffbelastung und eine hohe Aufenthaltsqualität.

Um allen Nachhaltigkeitsaspekten im Gesamtquartier umfassend Rechnung zu tragen – von der CO2-Bilanz, Energieeffizienz und Wärmeversorgung bis zum „Animal Aided Design“, also der tierweltverträglichen Gestaltung und Ausführung der Gebäude – orientiert sich das Nachhaltigkeitsmanagement der UmweltBank an den Vorgaben und Empfehlungen einschlägiger Zertifizierungsstellen. Zudem beschäftigt die UmweltBank neben Fach- und Freiraumplanern einen Baubiologen, um die Erreichung der gesetzten Ziele sicherzustellen und zu überprüfen.

Für Ihren Firmensitz strebt die UmweltBank eine Platin-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) an. Dabei werden unterschiedlichste Gesichtspunkte – etwa der Einsatz nachwachsender Rohstoffe und ein umfassendes Energiekonzept, aber soziale Aspekte – berücksichtigt und bewertet.

Auf Basis des Siegerentwurfs aus dem Architektur-Wettbewerb plant die UmweltBank das UmweltHaus als Holzhybridgebäude mit 13 Vollgeschossen. Eine Ausführung in Vollholz-Bauweise ist nicht zulässig, da die deutschen Regelungen zu Statik und Brandschutz einen Gebäudekern mit Fundament, Treppenaufgängen und Fahrstuhlschacht aus Beton vorschreiben.

Als eines der ersten Nichtwohngebäude in Deutschland wird der das UmweltHaus nach dem Energieeffizienz-Standard „KfW Effizienzhaus 40 EE“ realisiert. Das Energiekonzept sieht neben der Erzeugung von eigener Solarenergie auch die Energiegewinnung mit Wärmepumpen über Erdwärme sowie Maßnahmen zur effizienten Wärmedämmung und ‑rückgewinnung vor.

Auch das Thema soziale Nachhaltigkeit findet im gesamten Quartier besondere Berücksichtigung: Mit öffentlich gefördertem Wohnraum, Studenten-Apartments, Kita, verschiedenen Gemeinschafts- und Veranstaltungsräumen sowie einem geplanten Quartiersmanagement legen die Projektentwickler im UmweltQuartier großen Wert auf Gesellschaft und Gemeinschaft in einer lebenswerten Umgebung. Öffentlich zugängliche Grünflächen und ein autoarmes, auf Radfahrer, E-Mobility und Car-Sharing ausgerichtetes Mobilitätskonzept schaffen zusätzliche Mehrwerte für die Bewohner im Nürnberger Norden. Im UmweltHaus werden zudem ein Bio-Fachmarkt und ein Café ihren Platz finden.

Wir gehen davon aus, dass die ersten Wohnungen im UmweltQuartier im Jahr 2025 bezugsfertig sein werden.

Nein, es ist ausschließlich die Errichtung von Mietwohnungen vorgesehen, die die UmweltBank langfristig im Eigentum behalten und vermieten wird.

Bei Fragen zum Projekt wenden Sie sich gerne an unseren Ansprechpartner:

Florian Schultz

Referent Standortkommunikation

0911 5308-1306 E-Mail senden