Wie funktioniert ein Fonds?

Das Prinzip von Fonds ist simpel: Stellen Sie sich den Einkauf für ihr Abendessen vor. Dabei wählen Sie natürlich nur die Zutaten aus, die Ihnen besonders frisch und hochwertig erscheinen. Eine angefaulte Tomate käme nicht in Ihren Einkaufskorb, denn das würde die Qualität Ihres Gerichtes schmälern. Rutscht Ihnen aber trotzdem mal eine Zutat hinein, die sich zuhause als Fehlkauf entpuppt, lassen Sie sie weg oder tauschen sie aus. Sie können aus den restlichen Zutaten sicherlich immer noch etwas Schmackhaftes kochen. 

 

Nicht viel anders funktioniert ein Fonds: Das Fondsmanagement wählt gezielt mehrere Einzelwerte aus, beispielsweise Aktien oder Anleihen, und investiert das Kapital der Fondsanlegerinnen und -anleger in diese Wertpapiere. Dadurch wird das Risiko von Kursschwankungen reduziert und ein Totalverlust des eingezahlten Kapitals höchst unwahrscheinlich. Das Portfolio wird ständig überprüft und analysiert. Bei Bedarf tauscht der oder die Fondmanger_in Werte aus, damit sich der Kurs des Fonds insgesamt positiv entwickelt. Für diese Tätigkeit erhebt das Fondsmanagement Gebühren.

Schon seit einigen Jahren befinden wir uns in einer sogenannten Niedrigzinsphase. Diese Situation ist entstanden, weil die Europäische Zentralbank ebenso wie viele andere Zentralbanken als Reaktion auf die Finanzkrise ab 2008 ungewöhnlich viel Geld bereitgestellt haben. Dafür haben die Zentralbanken verschiedene Maßnahmen ergriffen, beispielsweise Anleihen angekauft und Garantien vergeben. Damit sollen die Volkswirtschaften gestützt werden.

Eine Folge ist, dass dank der Niedrigzinsen Kredite und Baufinanzierungen zurzeit extrem günstig sind, wohingegen Sparer_innen und Geldanleger_innen kaum mehr Zinsen bekommen. Sind die Zinsen, die Sparer_innen auf Tagesgeld, Sparbuch & Co erhalten, dauerhaft niedriger als die Inflationsrate, so stellt dies einen kontinuierlichen Kaufkraftverlust der angelegten Gelder Jahr für Jahr dar. Statt Zinsen fällt sogar immer öfter ein Verwahrentgelt an, auch Negativzinsen genannt. Viele langfristige Anlegerinnen und Anleger interessieren sich daher vermehrt für Fonds als renditestärkere Alternative. Durch das Fondssparen ist diese Anlageform auch für kleinere Budgets ab 25 Euro im Monat interessant.

Sparplanfähige Umweltfonds:

B.A.U.M. Fair Future 

Investieren in grünen Mittelstand

Ökovision Classic 

Der Klassiker unter den Öko-Fonds

UmweltSpektrum Mix

Der Zukunft-gestalten-Fonds

Was kostet ein Fonds?

Bei der Entscheidung für einen Fonds spielen auch die Gebühren eine Rolle, schließlich schmälern sie die Rendite. Eine wichtige Kennzahl sind die "laufenden Fondskosten", welche über die Jahre hinweg laufend anfallen, solange die Fondsanteile gehalten werden. Sie fassen die jährlichen Verwaltungs- und Managementkosten zusammen. Dazu kommen Transaktionskosten. Bei manchen, aber nicht allen Fonds kommen noch erfolgsabhängige Vergütungen hinzu, wenn der Fonds erfolgreich war. 
 

Ausgabeaufschlag im Blick behalten

Die laufenden Kosten sind allerdings nicht die einzige Gebühr, die Anlegerinnen und Anleger beim Fondskauf beachten sollten: Wichtig ist der Ausgabeaufschlag, auch Agio oder Handelsmarge genannt. Diese Gebühr müssen Anlegerinnen und Anleger einmalig beim Fondskauf bezahlen. Den Ausgabeaufschlag erhebt die Bank, bei der Sie den Fonds kaufen. Die Gebühr kann stark variieren – bei Aktien und Mischfonds liegt diese bei ca. 3-5 %, bei Rentenfonds oft zwischen 1-3 % auf dem Rücknahmepreis. Er wird sofort vom Wert der gekauften Anteile abgezogen.

Fondserträge: Was sind ausschüttende und thesaurierende Fonds?

Bei Investmentfonds unterscheidet man zwischen ausschüttenden und thesaurierenden Fonds. Der Unterschied dieser beiden Fondsarten besteht darin, wie mit möglichen Erträgen umgegangen wird.

  • Manche Fonds schütten Erträge wie Dividenden am Ende des Jahres an die Anlegerinnen und Anleger aus. In diesem Fall spricht man von ausschüttenden Fonds. Dieses Geld haben die Anlegerinnen und Anleger zur freien Verfügung.
  • Bei thesaurierenden Fonds werden die Erträge direkt wieder in den Fonds investiert. So erhöhen die Erträge des Fonds automatisch den Wert der Fondsanteile im Portfolio.

Ob ein ausschüttender oder thesaurierender Fonds besser zu Ihnen passt, hängt von Ihrer Anlagestrategie ab. Banken wie die FFB, über die wir unsere Fondsparpläne verkaufen, bieten über dies wahlweise auch an, ausgeschüttete Beträge automatisch und gebührenfrei wieder anzulegen (automatische Wiederanlage). Damit profitieren auch Anleger_innen ausschüttender Fonds vom Zinseszinseffekt wie bei thesaurierenden Fonds. 

Was ist der Durchschnittskosteneffekt?

Abgesehen von einmaligen Investments können Sie die meisten Fonds auch in einen Fondssparplan integrieren. Bei der UmweltBank ist das bei allen Fonds möglich. Das bedeutet, dass Sie jeden Monat für einen festen Betrag Fondsanteile kaufen. Daraus ergeben sich Vorteile: Bei einem regelmäßigen und langfristig angelegten Sparplan profitieren Anlegerinnen und Anleger vom Durchschnittskosteneffekt, auch Cost-Average-Effekt genannt. Und zwar so: Wenn der Kurs zeitweise gefallen ist, kaufen Sie für Ihre Sparrate viele Fondsanteile ein. Stehen die Kurse gerade sehr hoch, ist es genau andersherum. Über die Jahre erzielen Sie mit einem Sparplan einen ausgewogenen Durchschnittskurs. Anders als bei Einmalinvestment müssen Sie sich keine Sorgen darum machen, ob Ihr Einstiegszeitpunkt gerade günstig ist oder nicht.

Fondssparen 

Nachhaltig & langfristig Vermögen aufbauen

Flexibilität beim Fondssparplan

Ein Fondssparplan kann auch für kleine Budgets sinnvoll sein. Denn Sparpläne sind sehr günstig und können auch für kleinere Sparraten eingerichtet werden. Die Mindesteinzahlung liegt bei der UmweltBank bei nur 25 Euro pro Monat

Dabei verpflichten Sie sich zu nichts: Sie können den Sparplan jederzeit abändern, aussetzen oder einen anderen Fonds wählen. Außerdem ist es möglich, auch mehrere Fonds regelmäßig zu besparen.

Übrigens: Auch die „umgekehrte Richtung“ eines Fondssparplans ist möglich. Bei einem fondsgebundenen Auszahlplan, auch Entnahmeplan genannt, wird ein einmalig in Fonds investierter Betrag über einen längeren Zeitraum kontinuierlich ausgezahlt. Der Vorteil: Der jeweils im Fonds verbleibende Restwert kann weiterhin an der Börsenentwicklung partizipieren. Außerdem bleibt man mit einem fondsgebundenen Auszahlplan im Gegensatz zu Versicherungslösungen sehr flexibel.“

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Der Kurs von Fondsanteilen unterliegt Schwankungen und kann – vor allem bei einer negativen Wirtschafts- oder Börsenentwicklung – auch dauerhaft und sehr deutlich unter dem Kaufkurs liegen. Der Fonds ist nicht geeignet für Anleger_innen, die eine risikolose Anlage anstreben oder die ihr Geld innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren aus dem Fonds wieder zurückziehen wollen.

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