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Wasser am Werk

 

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Das Bürger-Wasserkraftwerk Eberkraft produziert seit Anfang April 2003 umweltfreundlichen Strom. Die Anlage in Ebersbach an der Fils, zwischen Stuttgart und Ulm gelegen, wurde in ein bestehendes Wehr integriert. Neu gebaut wurde eine Fischtreppe.

Mit dem Bürger-Wasserkraftwerk lebt im baden-württembergischen Ebersbach eine Jahrhunderte alte Tradition wieder auf. In den 60er Jahren wurde die letzte Mühle dicht gemacht und die Mühlkanäle zugeschüttet. An der Wehrmauer, wo die Mühlengräben früher abzweigten, wurde das neue Wasserkraftwerk gebaut. Ober- und Unterlauf der Fils werden nicht verändert. Dank der neuen Fischtreppe können die Forellen wieder flussaufwärts schwimmen.

Lokal-Ökologisch-Wirtschaftlich
Die Idee dazu hatten sechs Ingenieure, die aus einer Lokalen Agenda 21-Zukunftswerkstatt heraus die Betreibergesellschaft „Eberkraft“ gründeten. Um Generator und Turbine ins Flussbett zu bauen, waren 800.000 Euro nötig.
Mit dem Slogan „Lokal-Ökologisch-Wirtschaftlich“ warben sie bei den Ebersbachern für ihr Vorhaben. Heute hat das Bürger-Wasserkraftwerk 25 Miteigentümer. Der ganze Ort samt Bürgermeister steht hinter dem Projekt. Ermöglicht wurde es mit Hilfe der UmweltBank.

Ein Ort kommt in Fluss
Bis zu sieben Kubikmeter Wasser pro Sekunde werden in Strom umgewandelt. Rund 900.000 Kilowattstunden Ökostrom im Jahr werden erzeugt. Damit können 270 Haushalte der 17.000-Einwohner-Gemeinde versorgt werden. Verkauft wird der Strom zum festen Einspeisepreis an die Neckarwerke. Das macht das Projekt wirtschaftlich. Die Eberkraft-Teilhaber können langfristig mit einer Rendite rechnen. Vom Bürger-Wasserkraftwerk erwarten sie sich vor allem weiteren positiven Wirbel für die Gemeinde.

Stand: Sommer 2003