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Ein Platz an der Sonne

 

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Die Stadtbahn-Haltestelle Hannover-Anderten kann mehr als andere Haltestellen. Sie bietet Umsteigern von Bus auf Bahn nicht nur Schutz gegen Regen und Sonne, sondern produziert obendrein noch Ökostrom.

Die Solaranlage auf der Haltestelle beruht auf einem kreativen Einfall der Firma Windwärts, die sich mit den Hannoverschen Verkehrsbetrieben zusammengetan hat. Entlang der zwei Bahnsteige an der Station Anderten – jeder 65 Meter lang – wurden in die Stahlkonstruktion je 90 Solarmodule installiert, mit einem prognostizierten Stromertrag von insgesamt 25.000 Kilowattstunden pro Jahr.

Ökologie mit Kostenvorteil
Der Clou dieser ungewöhnlichen Verschmelzung von Bahnstation und Photovoltaik-Anlage: Die in Sicherheitsglas eingelassenen Solarzellen dienen als funktionales Dachelement. Ein spezieller bautechnischer Aufwand ist nicht nötig.
Die PV-Anlage Anderten ist Teil eines gemischten Anlegerfonds aus Solar- und Windprojekten, zu dem auch Photovoltaik auf einem Schuldach und zwei Windkraftanlagen gehören. Das gesamte Fremdkapital des Fonds kam über die UmweltBank.
Positiv: Die Anlage nutzt die Kraft der Sonne für die Stromproduktion, spendet aber gleichzeitig Schatten, wenn es im Sommer heiß wird. An trüben Tagen lassen Lücken zwischen den Modulen genug Tageslicht durch.

Solarstrom täglich vor Augen
Die Menschen, die an der Endhaltestelle der Linie 5 auf die Bahn warten oder in den Bus umsteigen, stoßen unweigerlich auf die Strom-Anzeigetafel. Seit Ende 2002 wurden bisher 3.800 Kilowattstunden ins Netz der Stadtwerke Hannover eingespeist, ist unter anderem abzulesen.
Der Effekt: Wer täglich vor Augen hat, wo überall Solarzellen montiert werden können und was diese leisten, überlegt sich schon mal, was bei ihm zuhause möglich wäre.

Stand: Sommer 2003