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Umweltpreis 2006

 

Kreditbeispiel

Strohballenhaus

Strohballenhaus

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Zu den Formularen

Weitere Informationen finden Sie auch in der Bank & Umwelt Nr. 52 im Artikel:
- Eine besondere Art zu bauen: Strohballenhäuser


 

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Zum wiederholten Mal wurde ein von der UmweltBank finanziertes Projekt ausgezeichnet. Das Planungsbüro Jedersberger - zugleich Bauherr - hat den Umweltpreis 2006 des Landes Rheinland-Pfalz in der Kategorie „Industrie, Handel und Dienstleistungen“ erhalten.


Das dreigeschossige Passivhaus in Spay (Landkreis Mayen-Koblenz) ist im südländischen Stil gehalten und basiert auf einem innovativen Gesamtkonzept. Ökologie, Nachhaltigkeit und Effizienz stehen dabei im Vordergrund.

Niedriger Energieverbrauch
Der Energiebedarf ist 80 % geringer als der Energiebedarf eines vergleichbaren Hauses, das nach konventioneller Bauweise gebaut wurde. Dieses hat besonders in Zeiten stark steigender Energiepreise eine große ökonomische Bedeutung. Aufgrund des geringen Energieverbrauchs sind die etwas höheren Baukosten schnell wieder eingespart.

Das Haus wurde in Holzrahmenbauweise gebaut. Alle Baustoffe sind komplett recyclebar bzw. kompostierbar. Der Energieaufwand bei der Herstellung und Verarbeitung der Baustoffe ist besonders gering.

Stroh als effektives Dämmmaterial
Die Wärmedämmung des Hauses ist sehr innovativ, denn als Dämmmaterial wurden gepresste Strohballen verwendet. Aufgrund ihrer hohen Dämmwerte eignen sie sich für diesen Zweck besonders gut. Die Kosten sind ebenfalls sehr gering. Sie betragen jeweils für 900 benötigte Strohballen insgesamt nur 450 Euro. Weiterhin bietet diese Art der Wärmedämmung ein hohes Maß an Eigenleistungspotenzial, um auf diese Weise weitere Baukosten einzusparen.

In den einzelnen Zimmern des Hauses befinden sich keine Heizkörper. Für genügend Wärme sorgt eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmetauscher. Da dieser Wärmetauscher sehr effizient arbeitet, ist der Wärmeverlust bei der Belüftung des Hauses äußerst gering. Um den Wärmeverlust durch die Fenster zu mindern, bestehen diese aus einer Dreifachverglasung. Auf der Südseite des Hauses sorgt die Sonneneinstrahlung für zusätzliche Wärme.

Für alle Lebenslagen
Neben den ökologischen Aspekten, wurden aber auch die sozialen Aspekte berücksichtigt. Die Nutzungsmöglichkeiten der verschiedenen Etagen sind vielfältig. Innerhalb von wenigen Stunden lassen sich die Wände flexibel umbauen. Der „mobile Wohnbereich“ ist mit einem durchgängigen Holzfußboden ausgestattet. Durch diese Flexibilität wird das Haus den sich mehrmals im Leben ändernden Lebenssituationen und damit verbundenen Bedürfnissen gerecht. Wenn beispielsweise die Kinder aus dem Elternhaus ausziehen, kann man die Etage, in der die Kinderzimmer sind, in eine komplette Wohnung umbauen.

Stand: Sommer 2007