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Eine zukunftsweisende Solar-Dachanlage hat ein Elektromeister im schwäbischen Alfdorf auf seiner Firmenhalle errichtet. Das Vorhaben wurde auch mit Hilfe der UmweltBank realisiert, die mit den Geldern ihrer Anleger ausschließlich Umweltprojekte finanziert. Die Solaranlage produziert pro Jahr zirka 262.000 kWh Öko-Strom und spart so 140 Tonnen Kohlendioxid ein.


Kurt Abele hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Überzeugt von der Photovoltaik hat der Elektromeister aus Alfdorf, in der Nähe von Schwäbisch-Gmünd, vor 15 Jahren die erste Solaranlage – auf seinem Hausdach – errichtet. 1994 gründete er seine eigene Firma und hat seitdem rund 120 private Photovoltaikanlagen installiert. Sein bislang größtes Solarprojekt ist seine futuristisch aussehende Produktions- und Lagerhalle in Alfdorf.

Öko-Strom für 73 Haushalte
Als im Jahr 2004 die alten Firmenräume zu klein wurden, baute Abele eine neue Halle – selbstverständlich mit einer Dach-Solaranlage. Die 1.700 Quadratmeter große Dachfläche ist mit einer 256,5 kWp Photovoltaikanlage bedeckt. Diese besteht aus 1.350 Modulen Typ „Sanyo HIP 190 NHE1“, die einen sehr hohen Wirkungsgrad besitzen. Damit speist Abele pro Jahr umweltfreundlichen Strom für etwa 73 Vier-Personen-Haushalte ins Netz und spart 140 Tonnen CO2 ein.

Das Solar-Geschäft brummt
„Ich will so viel grünen Strom erzeugen wie möglich“, erklärt Abele. Und das nützt nicht nur der Umwelt, sondern auch seinem Betrieb. Die Entwicklungen im Solarbereich haben ihm neue Geschäftsfelder eröffnet. Seit ihrer Gründung ist die Firma von zwei auf aktuell zwölf Mitarbeiter angewachsen. „Vor allem seit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz aus dem Jahr 2000 boomt die Branche“, berichtet der Elektromeister. „Inzwischen sind fast 90 Prozent unseres Geschäfts Solaranlagen.“

Die UmweltBank finanziert das nicht alltägliche Projekt zu Förderkonditionen. Nach 15 Jahren soll die Anlage abbezahlt sein. Übrigens: das notwendige Eigenkapital sammelte Abele mit Hilfe eines privaten Beteiligungsmodells. Insgesamt 17 Kommanditisten haben in das Solardach investiert.

Nebenbei dient die Halle auch als solares Anschauungsobjekt. „Immer wieder kommen zum Beispiel Schulklassen zu uns, die hier einen Einblick in die Technik der Photovoltaik und allgemeine Informationen zu den Erneuerbaren Energien bekommen“, berichtet Abele.

Fortsetzung folgt
Inzwischen hat der solarbegeisterte Elektromeister bereits ein zweites eigenes Solarprojekt gestartet: eine 118,4 kWp Photovoltaikanlage auf dem Dach einer Sporthalle in der Nachbargemeinde Remshalden. Natürlich auch von der UmweltBank finanziert.

Stand: Herbst 2006