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Holz aus Überzeugung

 

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Holz, der älteste Energielieferant, erlebt eine Renaissance. Viele private Haushalte erzeugen mit Holz oder den bequemen Holzpellets wieder ihre eigene Wärme: sauber, kostengünstig und unabhängig. Auch die Industrie nutzt die Möglichkeiten des Multitalents Holz. Die Holzwerke Gmach aus Pösing im bayerischen Wald zeigen, was durch die Investition in ein Biomassekraftwerk möglich ist. Das Unternehmen spart pro Jahr 4,8 Millionen Liter Heizöl sowie 14.000 Tonnen CO2 ein. Bereits nach sieben Jahren soll die Investition „abbezahlt“ sein.


„Unsere Überzeugung heißt Holz“ –mit diesem Leitgedanken führen Alexander und Veronika Gmach die seit 1903 bestehenden Holzwerke nun schon in der dritten Generation. Der Holzmarkt ist hart umkämpft. Immer wieder sind große Investitionen nötig, um die Zukunft des Unternehmens und die 140 Arbeitsplätze zu sichern. So hatte die Familie Gmach das ehemals reine Sägewerk bereits durch ein Hobel- und später ein Naturholzplattenwerk ausgebaut. Im Jahr 2005 wurde dann ein betriebseigenes Biomassekraftwerk errichtet.

Traditioneller Energielieferant
Die Verarbeitung als ökologischer Baustoff ist die eine Seite des Multitalents Holz. Auf der anderen Seite steht der traditionelle Einsatz als Energielieferant. Lange Zeit schien die industrielle Verwendung von Holz als Energieträger wirtschaftlich unrentabel. Aber die neuen technischen Entwicklungen im Bereich Erneuerbarer Energien schaffen jetzt Vorausetzungen, die auch mittelständischen Unternehmen den Zugang zum Energiemarkt eröffnen.
Die Idee ist einfach: Die anfallende Rinde und Späne werden nicht mehr als Abfallprodukte abtransportiert, sondern an Ort und Stelle als wertvolle Energielieferanten verwendet. Das Biomassekraftwerk kann gleichzeitig Strom und Wärme erzeugen. Der Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist.

Die erzeugte Wärme wird zum Großteil direkt im Holzwerk eingesetzt: Zum Trocknen des Holzes vor der Verarbeitung und dem Transport. Dies schafft eine zusätzliche Unabhängigkeit von den internationalen Energiemärkten.

Überzeugende Zahlen
Das auf dem Betriebsgelände gebaute Biomassekraftwerk hat eine elektrische Leistung von 1,5 MW und liefert jährlich für rund 3000 Haushalte CO2-neutralen Strom. Die thermische Leistung beträgt 8 MW. Die damit produzierte Wärme entspricht etwa 4,8 Millionen Liter Heizöl und spart rund 14.000 Tonnen CO2 ein.
Durch ihre Investition in die Erneuerbaren Energien stärkt Familie Gmach die regionale Wirtschaftskraft und sichert Arbeitsplätze in einer strukturschwachen Region. Für die Gemeinde Pösing hat der Bau des Holzkraftwerks aber noch einen Vorteil: Nach vollständiger Inbetriebnahme des Biomassekraftwerkes entfallen zukünftig pro Jahr bis zu 1.000 Lastwagen-Fahrten durch die Gemeinde – allein aufgrund des wegfallenden Abtransports der Abfallstoffe.
Das Biomassekraftwerk ist eines von über 4.800 Umweltprojekten, die die UmweltBank mit dem Geld der Anleger finanziert. Gerade die Möglichkeiten der Projektfinanzierung bieten kleinen und mittelständischen Unternehmen interessante Perspektiven.

Stand: Frühjahr 2006