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Sonnensiedlung Europadorf

 

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Die Idee hatte Pater Dominique Pire in den 50er Jahren. Mit seinem Verein „Hilfe für heimatlose Ausländer in Deutschland“ gründete er Europadörfer, um Menschen, die nach dem Krieg nicht zurück in ihre Herkunftsländer konnten, einen Platz im Nachkriegseuropa zu geben. Ein Beitrag zur Völkerverständigung, für den er 1958 den Friedensnobelpreis erhielt.

Heute lebt das Europadorf des Paters nur noch in Augsburg weiter. Dort hat der Verein „Tür an Tür“ die Aufgabe übernommen, Flüchtlingen ein preisgünstiges Zuhause anzubieten. Mehr als 40 Jahre nach dem Bau mussten die zehn Häuser der Siedlung komplett saniert werden.

Modernes Energiekonzept
Alle Altbauten wurden wärmegedämmt und haben nun Niedrigenergiestandard. Ihr Heizbedarf konnte um 61 Prozent verringert werden! Zwei Gebäude kamen neu hinzu. Solaranlage und Holzpelletsheizung gehören zum modernen Energiekonzept. Aus dem Europadorf wurde eine Sonnensiedlung. Christine Kamm von „Tür an Tür“: „Mit diesem Konzept tragen wir zum Klimaschutz bei. Es hilft Ressourcen zu sparen - Erdöl und Erdgas sind keine unbegrenzt zur Verfügung stehenden Rohstoffe. Und es ist ein Beitrag dazu, künftige Kriege um Öl zu vermeiden.“

Friedliches Miteinander
Die ersten Bewohner kamen aus Russland, der Ukraine, Polen und Ungarn. Später kamen Flüchtlinge aus Vietnam und Laos hinzu. Auch russische Juden, türkische, kurdische und irakische Flüchtlinge wurden aufgenommen. Nach der Sanierung konnten die bisherigen Mieter in ihre gewohnten vier Wände einziehen, einige zogen in einen der Neubauten.
Große und kleine Wohnungen nebeneinander ermöglichen, dass ältere Zuwanderer in der Nähe ihrer Kinder und deren Familien leben können. Ziel ist das soziale Miteinander der Mieter und eine gute Integration im Stadtteil.

Stand: Sommer 2003