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Die Sonne melken – Vom Landwirt zum Energiewirt  

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Lebensmittelskandale wie BSE zeigen: Im ökologischen Landbau liegt die Zukunft. Die UmweltBank unterstützt gezielt Ökobauern wie Georg Weidle. Seit Mitte 2000 produziert der Landwirt und Energiewirt Sonnenstrom. Auf dem Dach seines Kuhstalls hat er eine der größten Photovoltaik-Anlagen des Allgäus installiert.

„Ich bin sehr zufrieden mit meiner Anlage,“ sagt Georg Weidle (29) aus Sommersberg im Allgäu. Die Solaranlage auf dem Stalldach hat der Öko-Landwirt und gelernte Elektriker selbst montiert. Rund 24.500 Kilowattstunden sollen die Solarzellen pro Jahr aus Sonnenenergie gewinnen. Damit könnten etwa fünf Einfamilienhäuser ein Jahr lang versorgt werden.

Gekostet hat die Anlage rund 250.000 DM. Finanziert hat sie die UmweltBank, an die sich Weidle auf Empfehlung seines Energieberaters gewandt hat. „Zuerst war ich bei der Hausbank. Die UmweltBank hat mir dann angeboten, in meinem Fall die Photovoltaik-Anlage als Sicherheit zu akzeptieren. Das war für mich ausschlaggebend.“

Neben öffentlichen Fördermitteln stellte die UmweltBank einen zinsgünstigen Kredit zur Verfügung. Die UmweltBank berechnete, wieviel Strom produziert wird und wieviel Weidle dafür einnimmt. Gemäß dem Erneuerbare Energien-Gesetz wird der Solarstrom mit 99 Pfenning vergütet. Diese Einnahmen reichen aus, um die Kreditraten zu bezahlen.

Abgenommen wird ihm der Strom von den Lech-Elektrizitätswerken. Weidle kalkuliert, in zwölf Jahren mit dem erzeugten Solarstrom Gewinne zu erzielen. Die Lebensdauer der Anlage schätzt der Hersteller BP-Solar auf 30 bis 35 Jahre, eine Leistungsgarantie gibt er für 20 Jahre.

Der Schritt vom Landwirt zum Energiewirt fiel Georg Weidle als gelerntem Elektriker leicht: „Ich möchte im Bereich der regenerativen Energien etwas machen. Das ist mein Hobby.“ Das Thema Versicherung sei auch kein Problem gewesen. Für Photovoltaik-Anlagen kann ein Versicherungsschutz gegen Sturm, Hagel und Feuer sinnvoll sein. Weidles Stall war bereits brandversichert, den nötigen Zusatz-Schutz erhielt der Landwirt gegen einen geringen Aufpreis.

Weidles Gesamturteil lautet daher: „sehr gut.“ Und der Sonnenstrom-Produzent hat schon neue Pläne: „Vielleicht vergrößere ich meine Solaranlage oder baue noch eine Windkraftanlage.“

Stand: Frühjahr 2001