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Hauptversammlung der UmweltBank

 

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Hauptversammlung der UmweltBank AG am 30. Juni 2011

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Die diesjährige Hauptversammlung der UmweltBank AG fand im Festsaal
des DB Museums in Nürnberg statt.

hvDie UmweltBank blickt erneut auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr  zurück: 2010 stieg das Geschäftsvolumen um über 17 Prozent. Damit erzielte die grüne Bank wie in jedem Jahr seit 1997 das „beste Ergebnis ihrer Geschichte“, wie der Vorstandsvorsitzende Horst P. Popp auf der Hauptversammlung feststellte. Immer mehr Kunden honorieren das transparente Geschäftsmodell der UmweltBank: Kundeneinlagen werden ausschließlich zur Finanzierung von Umweltprojekten verwendet. Die Hauptversammlung beschloss, für das Geschäftsjahr 2010 eine Dividende von 0,98 Euro je Aktie auszuschütten.

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Die Vorsitzende des Aufsichtsrats, Dr. Irene Schöne, eröffnete die Versammlung um 14.32 Uhr und begann mit den Formalien. Zum ausführlichen Bericht des Aufsichtsrates verwies sie auf die schriftlich vorliegende Fassung.

Anschließend präsentierte der Vorstand den über 200 anwesenden Aktionären und Besuchern einen Überblick über das abgelaufene Geschäftsjahr. Herr Popp hob das gleichgewichtige Wachstum von Anlage- und Kreditvolumen um jeweils 18 Prozent hervor und betonte, dass die positive Entwicklung der UmweltBank durch das Kreditgeschäft bestimmt wird. Das Wachstum des Einlagenvolumens wird an der Steigerung des Kreditvolumens ausgerichtet. Damit wurde der sogenannte Umweltgarantiedeckungsgrad 2010 erneut erreicht: Mit den Kundengeldern wurden zu 100 Prozent ökologisch sinnvolle Projekte finanziert und gefördert.

Vorstand Jürgen Koppmann berichtete anschließend über das Kreditgeschäft der UmweltBank. Er hob die sehr gute Entwicklung im Solarkreditgeschäft 2010 hervor. Anhand von vier konkreten Finanzierungsbeispielen aus den Bereichen Solarenergie, Baufinanzierung, Wasserkraft und Biomasse stellte er die große Bandbreite der geförderten Umweltprojekte dar.

Bei der folgenden Erläuterung des Passivgeschäfts wies Herr Popp auf die im Hinblick auf die Basel-III-Anforderungen gestärkte Eigenkapitalbasis hin. Am Ende der Präsentation erläuterte er die CO2-Bilanz der UmweltBank: Die von der grünen Bank finanzierten Projekte haben 2010 insgesamt eine CO2-Ersparnis von 1.825.772 Tonnen bewirkt. Weiter wies er auf die im Vergleich zum starken Wachstum nur geringfügig gestiegenen CO2-Emissionen durch die Geschäftstätigkeit der Bank hin.

Der Vorsitzende des Umweltrats, Markus Ott, erläuterte in seinem Bericht die Schwerpunkte der Arbeit im vergangenen Jahr, zu denen die Überprüfung der ökologischen Bonität des Kreditportfolios, des Anlagegeschäfts sowie der Betriebsökologie gehörte.

Anschließend nutzten die Aktionäre die Gelegenheit, Vorstand und Aufsichtsrat Fragen zur Präsentation und zum Geschäftsbericht zu stellen, bevor die Abstimmungen zur Tagesordnung erfolgten.

Parallel fanden eine Führung durch das DB Museum sowie ein Vortrag des Fernsehjournalisten Dr. Franz Alt statt, die auf reges Interesse stießen. Dr. Alt nahm Bezug auf den am selben Tag gefassten Beschluss des Bundestages zum Atomausstieg und referierte zum Thema „Vom Atomzeitalter ins Jahrhundert der Ökologie“. Dabei warb er für neue Energiekonzepte und eine flächendeckende dezentrale Versorgung mit Erneuerbaren Energien, ebenso wies er auf das große Einsparpotenzial bei Heizenergie durch Gebäudesanierung hin. Sein Credo: „Die Sonne schickt uns keine Rechnung.“




Die Hauptversammlung stimmte über insgesamt fünf Tagesordnungspunkte ab.

Top 2: Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns 2010:
Ja-Stimmen 99,86 %

Top 3: Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2010:
Ja-Stimmen 98,61 %

Top 4: Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2010:
Ja-Stimmen 97,78 %

Top 5: Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2011:
Ja-Stimmen 94,10 %

Top 6: Der Aufsichtsrat wurde wiedergewählt bzw. im Amt bestätigt:
Dr. Irene Schöne 93,38 %
Heinrich Klotz 93,20 %
Günther Hofmann 93,20 %

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