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Die UmweltBank im Vergleich


Die UmweltBank verbindet die Förderung des Umweltschutzes durch zinsgünstige Kredite mit attraktiven Zinsen für alle Anleger und Dividenden für ihre Aktionäre und veröffentlicht eine jährliche CO2-Bilanz. Als „grüne" Bank ist die UmweltBank deshalb einzigartig in der deutschen Bankenlandschaft. Als Aktiengesellschaft und bundesweit tätige Direktbank dagegen ist sie mit anderen, insbesondere privaten Banken durchaus vergleichbar. Bank & Umwelt macht den Test und kommt zu erstaunlichen Ergebnissen. Lesen Sie selbst.
 

Vergleichsgruppe

In der Vergleichsgruppe befinden sich die beiden Großbanken Deutsche Bank und Commerzbank, die Postbank, die wertpapierorientierten Direktbanken Comdirect und Direktanlagebank DAB sowie die anthroposophisch orientierte Genossenschaftsbank GLS Gemeinschaftsbank, die die Ökobank übernommen hat. Ausgangsbasis sind die Halbjahreszahlen 2004, ersatzweise die Jahreswerte 2003 bzw. 2004, sofern bereits vorliegend.

Spitzenreiter beim Wachstum

Die 1997 an den Start gegangene UmweltBank hatte nicht nur in den ersten Jahren ein dynamisches Wachstum zu verzeichnen, sondern befindet sich auch im achten Geschäftsjahr als Spitzenreiter in der Vergleichsgruppe. Auffällig sind drei Banken, die nicht zugelegt haben, sondern geschrumpft sind. Gerechnet bis Ende 2004 betrug die Wachstumsrate der grünen UmweltBank dagegen sogar 19,5 Prozent.



Nicht nur ein ökonomischer Vorteil, sondern auch ein deutliches ökologisches Plus in Form von mehr geförderten Umweltprojekten.

Erträge sind wichtig, aber nicht alles
Neben dem Provisionsüberschuss, der bei Direktbanken und somit auch bei der UmweltBank ein großes Gewicht hat, zählt der Zinsüberschuss in Relation zur Bilanzsumme (Zinsmarge oder Zinsspanne) zu den wichtigen Kenngrößen. Je höher diese Spanne, desto mehr verdient die Bank im Geschäft mit Kundeneinlagen und Krediten. Die im Bereich der ethisch-ökologischen Geldanlage und Kreditvergabe

ebenfalls aktive GLS Gemeinschaftsbank realisierte die stolze Zinsspanne von 2,3 Prozent. Je niedriger die Zinsspanne, desto günstiger sind die Kreditkonditionen und/oder desto höher die den Anlegern gezahlten Zinsen. Aufgrund ihrer grünen Bankpolitik, Umweltprojekte auch durch günstige Zinssätze zu fördern und zugleich Anlegern attraktive und faire Zinsen zu zahlen, lag die UmweltBank mit 1,4 Prozent an vierter Stelle der Vergleichsgruppe.


Effizienz und Sparsamkeit

Weit wichtiger als die absoluten Zinserträge sind die Personal- und Sonstigen Verwaltungskosten in Relation zu den gesamten operativen Erträgen einschließlich der Provisionserträge einer Bank. Das Verhältnis der Verwaltungsaufwendungen zu den Erträgen wird als sogenannte cost-income-ratio benannt und zeigt die Wirtschaftlichkeit einer Bank. Je niedriger, desto effizienter ist das Kreditinstitut. Kein Wunder, dass die UmweltBank aufgrund der schlanken Struktur, ihren flachen Hierarchien und dem Direktbankprinzip hier wieder mit einer Quote von 52,7 Prozent Ende 2004 zu den Spitzenreitern gehört. Die UmweltBank ist also weitaus sparsamer mit dem Geld ihrer Kunden umgegangen als vergleichbare Banken. Und das, obwohl zu berücksichtigen ist, dass in den Verwaltungskosten der UmweltBank auch eine nicht unerhebliche Spende für gemeinnützige und umweltschützende Organisationen wie Unicef und Welthungerhilfe enthalten ist. Rund ein Drittel der Verwaltungskosten gibt die UmweltBank zudem für Marketing und damit auch für die Gewinnung neuer Kunden aus.

Fortsetzung "Die UmweltBank im Vergleich" (Seite 2)

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