Erfahrene Bankexperten
Die Erfolgsgeschichte der UmweltBank wird in erster Linie von ihren Mitarbeitern geschrieben. Dafür sind neben vielen engagierten Nachwuchstalenten gerade die Erfahrungswerte langjähriger Bankspezialisten unverzichtbar – wie die von Jochen Gloger und Ingrid Dehl.
Der gebürtige Fürther Jochen Gloger blickt bereits auf mehr als 24 Jahre Erfahrung in der Bearbeitung von Baufinanzierungen zurück. Nach seiner Ausbildung zum Notariatsfachangestellten war er als Kreditspezialist in Bayern, Sachsen und Thüringen tätig, bis er schließlich vor rund zehn Jahren in seine Geburtsstadt zurückkehrte. „In der Heimat ist es halt doch am schönsten“, gesteht der eingefleischte Franke in gepflegtem Dialekt. Auf Empfehlung seines heutigen Abteilungsleiters kam er 2007 zur UmweltBank. Dort betreut er in erster Linie die ökologischen Bauprojekte einer großen Stiftung sowie verschiedene Baugruppen und Wohnungsbaugesellschaften.
Nicht nur beruflich hat der Vater eines Sohnes den Umweltschutz stets im Blick. Eine solarthermische Anlage versorgt sein Haus mit klimafreundlicher Wärme. Zudem tritt der 48-Jährige in seiner Freizeit leidenschaftlich gern in die Pedale. Für ihn ist es daher selbstverständlich, im Rahmen der Mitarbeiteraktion „Banker on Bike“ auch seinen zehn Kilometer langen Arbeitsweg mit dem Rad zurückzulegen.
Fast genauso lang wie ihr Kollege gehört Ingrid Dehl zum Team der UmweltBank. Die gelernte Versicherungskauffrau verfügt über umfassende Erfahrungen im Anlage- und Finanzierungsgeschäft – ihre erste Stelle in einer Bank trat sie bereits vor über 38 Jahren an. Ihr beruflicher Weg führte die gebürtige Mannheimerin anschließend über Stuttgart nach Nürnberg. Als sie 2007 nach einer neuen Herausforderung suchte, stieß sie im Internet auf die UmweltBank. „Das Konzept hat mich von Anfang an überzeugt“, erinnert sich die Bankspezialistin. In den ersten vier Jahren betreute sie zunächst die Finanzierung von Photovoltaikanlagen für Privatkunden. Seit Juli dieses Jahres berät sie die Kunden der UmweltBank in der Anlageabteilung zu ökologischen Geldanlagen.
Privat genießt die 57-Jährige das Familienleben mit ihrem Mann und fünf Töchtern. Kinder und Tiere sind gern gesehen im Hause der Familie Dehl. So dient der Garten ihres Energiesparhauses auch in diesem Jahr wieder als lauschiges Quartier für einen überwinternden Igel. Sehr zur Freude ihrer kleinen Enkelin, die beim Anlegen eines Laubhaufens für den tierischen Mitbewohner mit viel Begeisterung geholfen hat.
Aus „Bank & Umwelt“ Nr. 63, Dezember 2011

„Freunde der Schiene“
Die UmweltBank unterstützt satzungsgemäß die ökologische Entwicklung unserer Gesellschaft und fördert den Umweltschutz – durch die Finanzierung von Umweltprojekten. Dass auch viele Mitarbeiter einen persönlichen Beitrag zum Erhalt der Umwelt leisten, zeigen die Porträts der beiden Kreditexperten
Benjamin Zeeh und Kathrin Schrepfer.
Stein auf Stein – schon von Kindesbeinen an begeistert sich Benjamin Zeeh für das Thema Bauen. So war es für den Diplom-Betriebswirt mit Schwerpunkt Immobilienwirtschaft ein logischer Schritt, nach Bankausbildung und Studium im Jahr 2007 in der Baufinanzierung der UmweltBank anzuheuern. Hier betreut er vor allem ökologische Bauvorhaben von gewerblichen Kunden und gemeinschaftlichen Wohnprojekten, zum Beispiel von Baugenossenschaften. Und auch im Privatleben bekommt der aus Schwaben stammende Immobilienprofi von seiner Passion nicht genug: Derzeit lässt der 30-Jährige zusammen mit seiner Frau eine denkmalgeschützte Scheune vor den Toren Nürnbergs zum Wohngebäude umrüsten und ökologisch aufwändig sanieren. Modernste Technik und Holzhackschnitzelheizung inklusive. In Sachen CO2-Einsparung geht Benjamin Zeeh den konsequenten Weg: er besitzt kein eigenes Auto. Vielmehr ist er – im Job wie privat – „Bahnfahrer aus Überzeugung“.
Eine Einstellung, die er mit seiner Kollegin Kathrin Schrepfer teilt. Sie verzichtet generell auf Reisen mit dem Flugzeug und erkundet die Welt gerne auf Schienen – der Umwelt zuliebe. „Außerdem bekommt man einen viel intensiveren Eindruck von Mensch, Natur und Kultur“, erzählt die 29-Jährige. Schon als Jugendliche engagierte sich die gebürtige Regensburgerin im sozialen Bereich und verspürte früh den Wunsch, „etwas zu verändern“. So entschied sich Kathrin Schrepfer nach dem Abitur für ein Studium der Geoökologie, um „die globalen, naturwissenschaftlichen Zusammenhänge und Kreisläufe besser zu verstehen“. Wegen der großen Bedeutung der Erneuerbaren Energien für eine lebenswerte Zukunft führte sie ihr beruflicher Weg zur UmweltBank. Hier betreut sie seit nunmehr vier Jahren in der Abteilung Projektfinanzierung große Photovoltaik-, aber auch Wind- und Wasserkraftprojekte – und kann ihr Faible für Zahlen mit ihrem ökologischen Wissen ideal verbinden.
Aus „Bank & Umwelt“ Nr. 62, September 2011
Naturliebhaber
Knuth Pophal arbeitet bei der UmweltBank eher im Hintergrund: Er ist Innenrevisor und kontrolliert regelmäßig die Geschäftsprozesse der grünen Bank. Anja Felgner dagegen steht als Solarexpertin in direktem Kontakt mit den Kunden. Als Kontrast zum Berufsalltag verbringen beide gerne ihre Freizeit im Grünen. Egal ob beim Wandern oder im heimischen Garten – sie lieben die Natur.
Unter der Tätigkeit des Innenrevisors können sich wohl die wenigsten Menschen etwas vorstellen. Der Bank-
betriebswirt Knuth Pophal ist seit mittlerweile fünf Jahren bei der UmweltBank für diesen Bereich zuständig. Er erarbeitet zusammen mit dem Vorstand die jährlichen Prüfungspläne für die jeweiligen Abteilungen. Zu seinen Aufgaben gehören die Prüfung von Geschäftsprozessen sowie die Kontrolle der Einhaltung von Gesetzesvorgaben. Ein besonderes Faible hat er dabei für den Kreditbereich entwickelt. "Soviel Gesetz wie nötig und dabei soviel Beratung und Optimierung wie möglich", beschreibt der 40-Jährige seinen Grundsatz. Aufgewachsen ist er im Land der 1.000 Seen – an der Mecklenburgischen Seenplatte. Bereits in den 80er Jahren war er für den Naturschutz aktiv und hat dort Fließgewässer kartiert. Durch das Infomagazin Bank & Umwelt, das ihm eines Tages in die Hände fiel, wurde Knuth Pophal auf die UmweltBank aufmerksam. Schnell war ihm klar, dass er dort sein Engagement für die Umwelt mit dem Bankgeschäft verknüpfen kann. Seine Freizeit verbringt er gerne in der Natur – beim Trekking oder Wandern.
Anja Felgner aus der Abteilung Solarfinanzierung ist seit 2004 bei der UmweltBank. Die 38-Jährige absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Bankkauffrau und studierte danach an der Universität Leipzig Afrikanistik mit den Nebenfächern Volkswirtschaft, Kommunikations- und Medienwirtschaft. Besonders das breite Spektrum von der Entwicklungshilfe bis hin zu ökonomischen Aspekten hat ihr am Studium gefallen. "Mir ist ein Arbeitgeber wichtig, bei dem ich einer sinnvollen Aufgabe nachgehen und gleichzeitig der Kindererziehung nachkommen kann", erklärt die zweifache Mutter ihren Schritt zur UmweltBank. Derzeit arbeitet Anja Felgner 30 Stunden pro Woche und betreut Solarkunden mit einem Finanzierungsbedarf von bis zu 100.000 Euro. Nach der Arbeit lässt sie den Tag am liebsten mit ihrer Familie im eigenen Garten ausklingen.
Aus „Bank & Umwelt“ Nr. 61, Juni 2011

Ein Faible für das Regionale
Die UmweltBank hat ihren Sitz in Nürnberg, was liegt also näher, als zwei echte Mittelfranken mit Heimatverbundenheit vorzustellen? Hartmut Fehler ist Experte für Controlling und statistische Auswertungen, er verantwortet das Risikomanagement der grünen Bank. Die gebürtige Nürnbergerin Katrin Kohler aus der Anlageberatung berät Kunden mit viel Erfahrung und Sachverstand.
Was haben Controlling und Risikomanagement mit Ökologie zu tun? Sehr viel, wenn man wie Hartmut Fehler bei der UmweltBank für diese Bereiche zuständig ist. Der gebürtige Mittelfranke ist auf dem Land groß geworden und hat seit seiner Kindheit einen starken Bezug zur Natur entwickelt. Seit er 2005 seine Tätigkeit bei der grünen Bank aufnahm, kann er sein Umweltbewusstsein mit dem Beruf verbinden – was als Controller eher eine Seltenheit ist.
Das Thema Erneuerbare Energien beschäftigt den 47-Jährigen nicht nur beruflich, sondern auch privat: Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach seines Anwesens produziert schon seit über fünf Jahren grünen Strom. Der begeisterte Radfahrer legt seinen täglichen Arbeitsweg von 13 Kilometern seit 22 Jahren per Fahrrad zurück – bei Wind und Wetter. Urlaub macht er am liebsten vor der eigenen Haustür. Und im Winter schnallt sich der erfahrene Skilangläufer einfach die Bretter an und startet vom eigenen Grundstück in die Loipe.
Eine besonders vielseitige Mitarbeiterin ist Katrin Kohler, die 2005 bei der UmweltBank in der Abteilung Solarfinanzierung startete. Nach kurzer Zeit wechselte sie in den Bereich Baufinanzierung und betreute schwerpunktmäßig Kredite für Altbausanierungen. Seit 2009, nach der Geburt ihrer Tochter, arbeitet die Nürnbergerin halbtags in der Anlageabteilung der grünen Bank. Dort berät sie Kunden am Telefon, schult neue Kolleginnen und Kollegen und betreut Projekte wie die Erweiterung des UmweltSparvertrages auf 25 Jahre.
„Mir macht die abwechslungsreiche Arbeit viel Spaß. Außerdem ist es ein schönes Gefühl, täglich etwas Gutes zu tun“, so die 29-Jährige. Privat achtet die junge Mutter besonders auf eine gesunde Ernährung für ihre Familie und kauft überwiegend Bio-Lebensmittel und Produkte aus der Region. Ihre Vorliebe gilt der englischen Sprache: Wenn es die Zeit erlaubt, sieht sie sich einen Kinofilm an oder schmökert in einem Klassiker – natürlich in der Originalversion.
Aus „Bank & Umwelt“ Nr. 60, März 2011 |