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Neue Bäume für den Schwarzwald   Neue Bäume für den Schwarzwald
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Neue Bäume für den Schwarzwald

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Im Dezember 1999 hatte der Orkan „Lothar“ große Schneisen in die südwestdeutschen Wälder geschlagen. Danach waren viele Waldbauern in ihrer Existenz bedroht. Die UmweltBank half der Stiftung Wald in Not von 2000 bis 2002 mit Mitteln ihres UmweltFörderfonds, die geschädigten Flächen im Schwarzwald wieder aufzuforsten. Jeder neue Kunde, der sich an der Aktion beteiligte, erhielt ein „Baum-Wertpapier“ der Stiftung Wald in Not.

Am 2. Weihnachtsfeiertag 1999 hatte der Orkan Lothar vor allem im nördlichen und mittleren Schwarzwald eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Im vorderen Kinzigtal, im Forstbezirk Gengenbach wurden rund 2.000 Hektar zerstört, rund ein Drittel des Waldes. Viele bäuerliche Waldbesitzer waren in ihrer Existenz bedroht. Hätten sie aufgeben müssen, wäre die Pflege des Waldes und der typisch bäuerlichen Kulturlandschaft in diesem Raum gefährdet gewesen.

Bei der Wald-Aktion konnten Neukunden der UmweltBank die gesetzlich vorgeschriebene Legitimationsprüfung bei einer öffentlichen Stelle selbst vornehmen lassen und ersparten damit der UmweltBank Kosten. Dieses Geld floss direkt in den UmweltFörderfonds.

Eigens für die Aktion der UmweltBank vergab die Stiftung Wald in Not erstmals Wald-Wertpapiere für einen Baum. Denn auch ein kleines Engagement für die Umwelt kann große Wirkung zeigen. Das "Wald-Wertpapier" wird an keiner Börse gehandelt. Es garantiert aber eine hohe Rendite: Mehr Lebensqualität.

Als größter Einzelspender im Rahmen einer Hilfsaktion der Stiftung Wald in Not hat die UmweltBank entscheidend dazu beigetragen, dass die kleineren Waldbesitzer in der vom Orkan besonders hart getroffenen Region „Vorderes Kinzigtal“ die Aufräumarbeiten, die Pflege und Wiederaufforstung des Waldes in Angriff nehmen konnten. Insgesamt flossen diesem Projekt in drei Jahren 32.845 Euro zu.

www.wald-in-not.de