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15. Mai 2012

UmweltBank spart mehr als 2 Millionen Tonnen CO2 ein


Über 15.523 ökologische Kreditprojekte finanziert, Kreditvolumen wächst auf 1,73 Mrd. Euro, grüne Dividende: 369 kg CO2 pro Aktie.

Nürnberg, 15. Mai 2012 – Die 1997 gestartete UmweltBank finanziert und fördert mit dem Geld der Anleger und öffentlichen Mitteln ausschließlich und satzungsgemäß Umweltprojekte in ganz Deutschland. Die Zahl der finanzierten Umweltprojekte beläuft sich Ende 2011 auf 15.523, eine Zunahme um 1.071 im Vergleich zum Vorjahr. Drei davon nachfolgend als Beispiele:

„Ein Dorf wird autark” – Die Gemeinde St. Michaelisdonn im Landkreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein hat ein ehrgeiziges Ziel: sie will bis zum Jahr 2038 energetisch autark werden. Das heißt, 100 Prozent Erneuerbare Energien aus Wind, Sonne und Biomasse. In diesem Rahmen werden drei Windkraftanlagen mit 10 MW von der grünen Bank finanziert.

„Festivalgelände mit Solarstrom” – In Sachsen-Anhalt ist aus einem Braunkohletagebau bei Dessau das Kultur- und Eventgelände FERROPOLIS entstanden, auf dem jährlich zahlreiche Konzerte und Festivals stattfinden. Auf den Werkshallen von damals wurden zwei Solaranlagen mit einer Leistung von insgesamt 210 kW errichtet und von der UmweltBank finanziert. Die Musikfestivals können nun umweltfreundlich mit Solarstrom versorgt werden.

„Vom Krankenhaus zur Wohnanlage” – Auch das Thema Energieeinsparung ist der grünen Bank ein Anliegen. So finanziert die UmweltBank mitten in Berlin im Stadtteil Kreuzberg für mehrere Baugruppen das gemeinschaftliche Wohnprojekt „Am Urban“. Ein denkmalgeschütztes ehemaliges Krankenhaus wurde komplett saniert und 130 energieeffiziente Wohneinheiten sind entstanden.

Das Kreditvolumen stieg um 19,5 Prozent auf 1,73 Mrd. Euro. Auf Solarkredite entfielen 47,6 Prozent des Kreditvolumens, an zweiter Stelle steht mit 30,9 Prozent die ökologische Baufinanzierung, zu der neben privaten auch soziale Projekte wie Schulen und Kindergärten oder Genossenschaften gehören. Wind- und Wasserkraftprojekte machen 14,9 Prozent des Kreditportfolios aus, 6,6 Prozent betreffen Projekte aus den Bereichen Contracting, Biomasse und Biogas sowie ökologische Landwirtschaft.

Umweltbilanz

Im Rahmen ihrer jährlichen Umweltbilanz ermittelt die UmweltBank die CO2-Ersparnis aus allen finanzierten Kreditprojekten, wobei die regenerativ erzeugten oder eingesparten Kilowattstunden der einzelnen Projekte in CO2-Ersparnis umgerechnet werden. So kamen 2011 insgesamt über 2 Mio. Tonnen CO2-Ersparnis zusammen. Dies entspricht etwa der CO2-Belastung durch den jährlichen Stromverbrauch aller privaten Haushalte Hamburgs oder bezogen auf die Aktionäre einer ökologischen Dividende von 369 kg CO2-Einsparung pro Aktie. 

Daneben erstellt die UmweltBank auch eine Sozialbilanz. Das Verhältnis zwischen Frauen und Männern ist ausgewogen. Die 146 Mitarbeiter/innen sind im Durchschnitt 32,4 Jahre alt und seit 5,6 Jahren bei der UmweltBank. 51 Prozent der Mitarbeiter/innen haben eine Banklehre und 65 Prozent ein Studium absolviert. Zudem besuchen die Mitarbeiter/innen regelmäßig Weiterbildungen: 4,2 Seminartage durchschnittlich im vergangenen Jahr. Sie fahren gerne mit dem Rad zur Arbeit, denn die Bank spendet pro gefahrenem Kilometer einen Euro für ein von allen Teilnehmern selbst ausgewähltes Umwelt- oder Sozialprojekt.      

Erfolg und Zukunft

Dank engagierter Mitarbeiter/innen, schlanker Strukturen und effizienter Prozesse konnte 2011 ein Betriebsergebnis von 27,1 Mio. Euro erzielt werden. Davon fließen 8,4 Mio. Euro an das Finanzamt, mit 13,2 Mio. Euro werden Eigenkapital und Rücklagen gestärkt. Die Aktionäre, die zu rund 85 Prozent Kunden und Mitarbeiter/innen der Bank sind, sollen eine Dividende von 1,00 Euro pro Aktie erhalten.

„Wir werden auch in Zukunft Natur und Umwelt schützen, Umweltprojekte finanzieren und fördern und erfolgreich weiter wachsen”, so der Vorstandsvorsitzende Horst P. Popp.  


Nürnberg, den 15. Mai 2012

UmweltBank AG, Nürnberg

Der Vorstand



Der testierte Jahresabschluss der UmweltBank mit Lagebericht, Offenlegungsbericht, Umweltbilanz / CO2-Bilanz und Sozialbilanz sowie ausgewählten Kreditbeispielen steht im Internet unter www.umweltbank.de/geschaeftsbericht zur Verfügung.


Zahlen zur Geschäftsentwicklung der UmweltBank AG im Jahr 2011

Zahlen zur Geschäftsentwicklung der UmweltBank AG im 1. Halbjahr 2011




Die 1997 in Nürnberg gegründete UmweltBank ist bundesweit als Berater- und Förderbank für den Umweltbereich tätig. Sie bietet attraktiv verzinste ökologische Geld- und Kapitalanlagen an, und vergibt zinsgünstige Förderdarlehen an innovative Umweltprojekte. Ein unabhängiger Umweltrat prüft die ethisch-ökologische Mittelverwendung und die CO2-Bilanz der grünen Beraterbank. Die Aktien der UmweltBank sind im Freiverkehr der Frankfurter Börse notiert und befinden sich zu 85 Prozent überwiegend im Streubesitz von Kunden der UmweltBank.




Ansprechpartner:

UmweltBank AG, Abt. Kommunikation, Laufertorgraben 6, 90489 Nürnberg, 
Alexander Stark, Tel.: 0911 / 53 08 - 265, Fax: 0911 / 53 08 - 269
E-Mail: kommunikation@umweltbank.de, www.umweltbank.de

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- 30. Januar 2012

UmweltBank: 15 Jahre nachhaltiges Wachstum


Geschäftsvolumen wächst 2011 um 333 Mio. Euro auf 2,27 Mrd. Euro / Volumen der Förderkredite um 19,5 Prozent gestiegen / 15.523 Umweltprojekte finanziert

Nürnberg, 30. Januar 2012 – Die UmweltBank nahm nach zweieinhalb Jahren Gründungsphase am 29. Januar 1997 ihre grünen Bankgeschäfte auf und feiert nun 15. Geburtstag. Sie verwendet alle Kundeneinlagen zur Finanzierung und Förderung von Umweltprojekten und ist seither 15 Jahre in Folge solide und kontinuierlich gewachsen. „Unser nachhaltiges Geschäftsmodell ist eine Erfolgsgeschichte, der wir noch viele Kapitel hinzufügen werden”, so der Vorstandsvorsitzende Horst P. Popp.

Das Geschäftsvolumen überschritt im vergangenen Jahr die Zwei-Milliarden-Grenze und betrug am 31.12.2011 2,27 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,94 Mrd. Euro), ein Zuwachs von 333 Mio. Euro bzw. 17,2 Prozent. Die Bilanzsumme wuchs im gleichen Zeitraum um 231 Mio. Euro oder 13,1 Prozent auf 1,99 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,76 Mrd. Euro). Im Gegensatz zur Bilanzsumme sind im Geschäftsvolumen 253 Mio. Euro offene Kreditzusagen enthalten, die 2012 zur Auszahlung anstehen.

Das Wachstum im Förderkreditgeschäft hielt 2011 mit 1.071 neu finanzierten Umweltprojekten (plus 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) unvermindert an. Die Gesamtzahl der geförderten Kreditprojekte lag damit am 31.12.2011 bei 15.523 (Vorjahr: 14.452). Die Summe der in Anspruch genommenen Kredite stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr um 197 Mio. Euro bzw. 15,3 Prozent auf 1,48 Mrd. Euro nach 1,28 Mrd. Euro im Jahr 2010, während das Kreditvolumen zum 31.12.2011 einschließlich offener Zusagen 1,73 Mrd. Euro betrug (Vorjahr: 1,45 Mrd. Euro) und damit um 283 Mio. Euro bzw. 19,5 Prozent zulegte.

Solarkredite machten 47,6 Prozent des Kreditvolumens aus, wobei Finanzierungen mit über 100.000 Euro Kreditsumme deutlich zunahmen. Der Anteil ökologischer Baufinanzierungen lag bei 30,9 Prozent, an dritter Stelle folgten Wind- und Wasserkraftprojekte mit 14,9 Prozent. In Projekte aus den Bereichen Biomasse/Biogas sowie ökologische Landwirtschaft flossen 6,6 Prozent.

Die Kundeneinlagen der UmweltBank erhöhten sich parallel zum Kreditwachstum um 13,4 Prozent auf 1,34 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,18 Mrd. Euro). Das Verhältnis von Kreditvolumen zu Kundeneinlagen, der sogenannte Umweltgarantiedeckungsgrad der UmweltBank, lag deshalb auch 2011 bei über 100 Prozent. Langfristige Refinanzierungsmittel in Höhe von 503 Mio. Euro stammen von anderen Banken, insbesondere der KfW.

Der Zinsüberschuss stieg 2011 um 11,2 Prozent auf 33,7 Mio. Euro. Personal- und Verwaltungskosten legten von 10,2 auf 11,3 Mio. Euro zu. Nach Abzug der Steuern und Zuweisungen zum Fonds für allgemeine Bankrisiken weist die UmweltBank einen von 10,0 auf 11,0 Mio. Euro gestiegenen Jahresüberschuss aus (plus 10,0 Prozent). Das Ergebnis je Aktie stieg um 9,1 Prozent auf 3,38 Euro (Vorjahr: 3,10 Euro).

Die UmweltBank legt aufgrund des dynamischen Wachstums besonderen Wert auf die Unterlegung des Kreditgeschäfts mit Eigenkapital. So hat sich das haftende Eigenkapital zum 31.12.2011 durch die Einstellung von 12,7 Mio. Euro in die Rücklagen sowie die Emission zweier Genussrechte um 20,9 Prozent auf 138,4 Mio. Euro (Vorjahr 114,5 Mio. Euro) erhöht. Die UmweltBank weist damit eine auf die risikotragenden Aktiva bezogene Eigenkapitalquote von 10 Prozent auf.

Die Anzahl der Anlage- und Kreditkunden der grünen Förderbank ist gemäß der nachhaltigen und gleichgewichtigen Wachstumsphilosophie auf über 92.000 gestiegen. Die UmweltBank spendet seit vielen Jahren für jeden neuen Kunden 5 Euro an ein Umweltprojekt. Ab 2012 wird im Rahmen dieser Aktion die Organisation „Rettet den Regenwald e.V.” unterstützt. Mit dem Geld wird der Mangrovengürtel im Golf von Davao auf den Philippinen wieder aufgeforstet. So entsteht Lebensraum für Vögel sowie Meeresbewohner und gleichzeitig eine Existenzgrundlage für die örtliche Bevölkerung durch den Fischfang.


Nürnberg, den 30. Januar 2012

UmweltBank AG, Nürnberg

Der Vorstand



Zahlen zur Geschäftsentwicklung der UmweltBank AG im Jahr 2011


Zahlen zur Geschäftsentwicklung der UmweltBank AG im 1. Halbjahr 2011

Die 1997 in Nürnberg gegründete UmweltBank ist bundesweit als Berater- und Förderbank für den Umweltbereich tätig. Sie bietet attraktiv verzinste ökologische Geld- und Kapitalanlagen an, und vergibt zinsgünstige Förderdarlehen an innovative Umweltprojekte. Ein unabhängiger Umweltrat prüft die ethisch-ökologische Mittelverwendung und die CO2-Bilanz der grünen Beraterbank. Die Aktien der UmweltBank sind im Freiverkehr der Frankfurter Börse notiert und befinden sich zu 85 Prozent überwiegend im Streubesitz von Kunden der UmweltBank.




Ansprechpartner:

UmweltBank AG, Abt. Kommunikation, Laufertorgraben 6, 90489 Nürnberg, 
Oliver Brandt, Tel.: 0911 / 53 08 - 261, Fax: 0911 / 53 08 - 269
E-Mail: kommunikation@umweltbank.de, www.umweltbank.de

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