
Erneuerbare Energien
auf dem Vormarsch
Erneuerbare Energien haben ihre Rolle als Nischenindustrie verlassen und decken heute elf Prozent des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland. Die Bundesregierung erwartet, dass die Erneuerbaren Energien bis 2020 einen Anteil von 35 Prozent am deutschlandweiten Stromverbrauch erreichen. Auch europaweit wird der Ausbau der Erneuerbaren Energien vorangetrieben.
Ökologische Projekte wie Solar-, Wind- oder Biogasanlagen gehören zum heutigen Energie-Mix dazu und tragen maßgeblich zur Reduzierung der CO2-Emissionen bei. Die Branche ist mittlerweile ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Technik und Know-how haben sich weiterentwickelt, Erfahrungswerte sind gewachsen.
In dessen Folge haben sich ökologische Beteiligungen als rentable und sinnvolle Geldanlage etabliert. Für Anleger, die bei einem ausgewogenen Chance-Risiko-Verhältnis am Erfolg eines konkreten Umweltprojektes teilhaben wollen, bietet die UmweltBank – neben Genussrechten – Beteiligungen an geschlossenen Fonds an.
Geschlossene Fonds
Mit einer Beteiligung an einem geschlossenen Fonds werden Sie langfristig Miteigentümer an einem ökologischen Projekt. Umweltfreundlicher können Sie Ihr Geld nicht anlegen – bei gleichzeitig guten Renditechancen.
Die Beteiligung an einem geschlossenen Fonds erfolgt durch Zeichnung einer Kommanditeinlage, wodurch Sie einen Anteil am Eigenkapital der Gesellschaft erwerben. Entsprechend Ihrem Anteil verfügen Sie über Stimm- und Kontrollrechte an der Gesellschaft. Neben dem Eigenkapital erfolgt die Finanzierung der Projekte häufig noch über Bankkredite.
Bei geschlossenen Fonds können Anleger, anders als bei Investmentfonds, nur bis zum Erreichen der geplanten Eigenkapitalquote investieren. Die Dauer der Gesellschaft richtet sich nach der geplanten Betriebszeit des finanzierten Projekts und liegt in der Regel bei etwa 20 Jahren. Die Beteiligung endet mit der Auflösung der Projektgesellschaft per Gesellschafterbeschluss.
Kalkulierbarer Ertrag
Als Miteigentümer können Sie jährliche Ausschüttungen erhalten. Diese steigen in der Regel mit den Betriebsjahren, da das Projekt – bei relativ konstanten Erträgen – immer weniger für Zins und Tilgung des Fremdkapitals ausgeben muss.
Die auf 20 Jahre festgelegte Einspeisevergütung für den produzierten Strom nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und die zum Teil gut vorhersehbaren Stromerträge bilden die Basis für eine kalkulierbare und attraktive Kapitalanlage. Als Eigentümer eines Sachwertes wirken Sie außerdem dem Risiko eines Wertverlusts durch Inflation entgegen.
Den hohen Ertragschancen stehen allerdings erhöhte Risiken gegenüber. Als Miteigentümer tragen Sie ein unternehmerisches Risiko – von verminderten Ausschüttungen bis hin zu einem möglichen Totalverlust.
Windkraft mit Perspektive
Die Windkraft ist schon lange eine etablierte Branche im Bereich der Erneuerbaren Energien, die heute sechs Prozent des gesamten Stromverbrauchs deckt. Die am Netz befindliche Windenergieleistung in Deutschland betrug Ende 2010 mehr als 27.200 Megawatt. Mittlerweile erzeugen mehr als 21.600 Anlagen in einem normalen Windjahr eine Gesamtleistung von etwa 50 Milliarden Kilowattstunden.
Die Windkraft bietet auch zukünftig attraktive Perspektiven, besonders durch neue Geschäftsfelder wie dem Ausbau von Offshore-Windparks in Küstengewässern sowie durch Repowering, das heißt dem Ersatz von älteren Anlagen durch neue, leistungsstärkere Maschinen.
Solarenergie mit Zukunftspotenzial
Die Solarbranche ist auf weiteres Wachstum ausgerichtet. Mit der Stromerzeugung aus Sonnenenergie durch Photovoltaik-Anlagen ging es in den letzten Jahren stetig bergauf. Sie lag im Jahr 2010 mit 12 Terrawattstunden um rund 82 Prozent höher als 2009 und trug bereits zwei Prozent zum Bruttostromverbrauch in Deutschland bei.
Technische Innovationen und wachsende Märkte sorgen dafür, dass Strom aus Photovoltaikanlagen immer kostengünstiger wird. Damit ist die Produktion von Solarstrom weiterhin kalkulierbar und rentabel – trotz der jährlich sinkenden EEG-Vergütung für Neuanlagen. Und Dächer, auf denen Photovoltaikanlagen Platz finden, gibt es in Deutschland in Hülle und Fülle. Genug für die nächsten Jahrzehnte.
Mit der Photovoltaik wird das unerschöpfliche und kostenlos einstrahlende Sonnenlicht mittels Solarzellen direkt in elektrische Energie umgewandelt. Solarkraftwerke sind vergleichsweise sichere Kapitalanlagen. Denn die Sonneneinstrahlung schwankt über die Jahre gesehen nur wenig und die Anlagen produzieren auch bei bedecktem Himmel sauberen Strom. Die „einfache“ Technik ohne bewegliche Anlagenteile ist zudem wartungs- und störungsarm.
Ihre Vorteile
Eine Investition in ökologische Beteiligungen ist aus mehreren Gründen eine lohnenswerte und zukunftsweisende Geldanlage:
Förderung Erneuerbarer Energien
CO2-Einsparung
Ressourcenschonung
jährliche prognostizierte Ausschüttungen
Unabhängigkeit von Börsenschwankungen
Stimm- und Kontrollrechte
Steuervorteile möglich
Langjährige Erfahrung
Die UmweltBank als erfahrene Vermittlerin von Windparkbeteiligungen kennt den Markt für geschlossene Energiefonds bereits seit 1997. Bis heute wurden insgesamt 30 Windkraftfonds, zwei Solarfonds, ein Biomassefonds sowie ein geschlossener Immobilienfonds für ökologische Altbausanierung in Berlin platziert.
Alle von der UmweltBank angebotenen Fonds werden einer umfassenden und unabhängigen Prüfung unterzogen.
Erwerb einer Beteiligung
Eine Beteiligung an einem geschlossenen Fonds kann in der Regel nur über einen begrenzten Zeitraum erworben werden.
Bitte prüfen Sie vor Ihrer Kaufentscheidung den jeweiligen Beteiligungsprospekt. Insbesondere verweisen wir auf die darin enthaltenen Risikohinweise.

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