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Der Jahresrückblick 2011
für den UBAI
 

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Indexentwicklung
2011 musste der UmweltBank-Aktien Index (UBAI) zum zweiten Mal in Folge auf Jahressicht ein deutliches Minus hinnehmen. Ein Wertverlust von 41,25 Prozent bedeutet das zweitschwächste Jahr in der Geschichte des Index. Mit 983,64 Punkten schloss der Index zum Jahresende zudem 1,64 Prozent unter seinem Startwert vom 30. September 2002. Erneut war dabei die Solarbranche besonders betroffen, bei der zum Abflauen der weltweiten Konjunkturentwicklung noch der scharfe Wettbewerb innerhalb der Branche aufgrund global bestehender Überkapazitäten bei der Produktion von Solarzellen und –modulen hinzu kam.  

Indexzusammenstellung und Gewichtung
Nach vollständiger Übernahme des Windkraftanlagenherstellers REpower Systems durch den Mitbewerber Suzlon schied das Unternehmen im November aus dem UBAI wie auch dem Auswahlindex UBAI Select aus. Als Nachfolger rückte die Energiekontor AG als nächstgrößter Vertreter der Windkraftbranche in den UBAI Select auf.
Bereits zum Jahresanfang waren die EOP Biodiesel AG und die Systaic AG infolge von Insolvenzverfahren aus dem UBAI ausgeschieden. Dem gegenüber wurden die Solutronic AG, die DTB – Deutsche Biogas AG und der Windkraftprojektierer ABO Invest AG in 2011 neu in den Index aufgenommen, wodurch die Titelanzahl am Jahresende konstant bei 37 gehalten wurde.
Die drei Schwergewichte im Index mit jeweils 10 Prozent Anteil waren der Wechselrichter-Weltmarktführer SMA Solar Technology AG, der Photovoltaikkonzern SolarWorld AG und der Windkraftanlagenhersteller Nordex SE. Dahinter folgt mit einem bemerkenswerten vierten Rang bei der Marktkapitalisierung die UmweltBank-Aktie.

Gewinner und Verlierer
Nur wenigen Unternehmen gelang es gegen die schwächelnde Konjunktur und gegen den Branchentrend eine positive Wertentwicklung zu verzeichnen. Sehr erfolgreich entwickelte sich die Aktie der UmweltBank. Sie konnte auf Jahressicht inklusive der Dividende von 0,98 Euro/Aktie einen Wertzuwachs von 49,5 Prozent verzeichnen. Der Jahresschlusskurs lag bei 24,85 Euro. Spitzenreiter im vergangenen Jahr war der Spezialdienstleister Solarpraxis AG mit einem Plus von rund 200 Prozent bei allerdings niedrigem Ausgangsniveau. Auf der anderen Seite schockte der Solarthermiespezialist Solar Millennium AG mit Negativmeldungen und beendete das Jahr mit einem Insolvenzantrag; über 98 Prozent Kursrückgang drücken die Aktie nahe an einen Totalverlust. Kurz zuvor war auch dem Photovoltaikkonzern SOLON SE nur noch der Gang zum Insolvenzgericht übrig geblieben. Zahlreiche Aktientitel mussten Verluste im mittleren zweistelligen Prozentbereich hinnehmen, was die große Skepsis der Marktteilnehmer mit Blick auf die weiteren Aussichten der Unternehmen zum Ausdruck bringt.

 

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